Brückenentdröhnung

Der Einbau der Brückenentdröhnung an den Testbrücken (Kellerweg, Salomon-Heine-Weg, Alsterdfr. Kanal, Alsterdfr. Str.) wird mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II finanziert und wird im Okt./Nov erfolgen.

Die Ergebnissauswertung liegt Mitte 2011 vor.
Zitat aus einem Schreiben der DB an uns:
Innovative Techniken der Lärmminderung werden auf ihre Praxiseignung unter den realen Bedingungen des Eisenbahnbetriebes erprobt und ihre Wirkung messtechnisch nachgewiesen. Das Eisenbahnbundesamt muss anschließend die Höhe der Lärmminderung anerkennen, damit die Technik in den schalltechnischen Gutachten zukünftig berücksichtigt werden kann. Nach Abschluss der Auswertungen werden die Ergebnisse aller bundesweit entdröhnten Brücken mit dem Eisenbahnbundesamt diskutiert, um die entsprechenden Entdröhnungsmaßnahmen durch das EBA in ihrer tatsächlichen Wirkung anerkennen zu lassen. Sobald die Zulassung für die Entdröhnungsmaßnahmen erteilt werden, können diese in Abstimmung mit dem EBA auch an weiteren Brücken in Hamburg eingesetzt werden.

Dies hört sich nach einem sehr langwierigen Verfahren an. Wir werden hier dranbleiben und spätestens in einem Jahr die Ergebnisse einfordern.
Bis das EBA hier eine klare Aussage getroffen hat sind die meisten Brücken an der GUB sowieso erneuerungsbedürftig.

In diesem Zusammenhang ergibt sich noch eine Frage im Zusammenhang mit dem Barmbeker Bahnhof:
Wieso werden die umfangreichen Baumaßnahmen die dort stattfinden nicht dazu genutzt die Brücken über die Fuhlsbütteler Straße und über die Hufnerstraße zu erneuern? Beide Brücken sehen so aus als wären sie abgeschrieben.
Diese Frage werden wir an die Bahn und die BSU richten.