Juli 2010
Am 21.06.2010 fand ein Gespräch mit Vertretern der Wohnungswirtschaft, den örtlichen Initiativen, sowie Vertretern der Bahn und der Stadt in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt statt.
Im Folgenden geben wir eine Übersicht der angesprochenen Themen.
Diese Daten liegen uns seit kurzem vor.
Die durch den Umbau des Barmbeker Bahnhofs und dessen Gestaltung notwendig gewordene zeitliche Verschiebung des Baus der Wände, wird von der DB damit begründet,...
Die Brückenentdröhnung an den 4 Testbrücken wird mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II finanziert und im Okt./Nov 2010 erfolgen. Die Ergebnisauswertung liegt Mitte 2011 vor.
Leider werden die Lärmschutzwände nicht alle Anlieger ausreichend schützen. Anwohner die in oberen Stockwerken wohnen haben weiterhin Anspruch auf passiven Lärmschutz.
In Absprache mit dem von der Bahn für die Abwicklung der passiven Maßnahmen beauftragten Ingenieurbüros A.I.T. Werden die Eigentümer schriftlich über eine mögliche Teilnahme am Lärmsanierungsprogramm informiert.
Die Initiativen fordern eine Erfolgskontrolle. Die Bahn hält das für nicht notwendig, weil sie sich auf Berechnungsmodelle stützt.
Auch die BSU ist nicht besonders an einer Ergebniskontrolle interessiert.
Dies ist nicht anders zu erwarten, da die Werte unter ganz bestimmten Annahmen berechnet wurden, die in der Praxis nur schwer nachzubilden sein dürften. So sind halt die Gesetze.
13.12.2009
Im Oktober hatten wir einen Termin in der BSU um die Detailpläne für die Lärmschutzwände einzusehen. Leider war es nicht möglich die Pläne zu kopieren.
Hier nochmal zum runterladen der letzte Stand in einer pdf zusammengefasst. Runterladen
Hier gibt es Fragezeichen:
Die Lärmschutzwand Hellbrookstr.-Bramfelder Straße soll erst 2013 gebaut werden.
Der Barmbeker Bahnhof wird endlich umgebaut und endlich schön. Dies hat zur Folge dass die Lärmschutzwände an das Design angepasst werden sollen. Es ist allerdings kein Grund ersichtlich, weshalb der übrige Teil der 1.195 Meter langen Wand jetzt nicht geplant und gebaut wird.
Wir halten eine Neuaufteilung dieser Strecke in drei Abschnitte für erforderlich:
Damit bedarf nur der Abschnitt am Bahnhof Barmbek einer gesonderten Planung und Abstimmung mit der Stadt.
Lücken
Das zwischen Bramfelder Straße und Lämmersieth früher vorhandene mehrstöckige Gewerbegebäude ist vor einiger Zeit abgerissen worden und durch einen Flachbau (LIDL-Markt) ersetzt worden. Die in der Planung vorgesehene Lücke von 75 Metern muss deshalb geschlossen werden.
Wände auf der S-Bahnseite
Die uns gezeigten Vorplanungen ergeben, dass an den drei Abschnitten bahnrechts (Lünkenweg, Pinelsweg und Börnestraße) die Lärmschutzwände vor den S-Bahn- Gleisen errichtet werden sollen. Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, weil auch die Lärmemission der S-Bahn abgefangen wird. Hieraus ergibt sich dennoch Klärungsbedarf, welche Auswirkungen die Lage der Wände auf die Lärmimmissionen an den Gebäuden haben wird. Hier sind zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen erforderlich. Besonders im Bereich Börnestraße, wo das Gleis in Troglage verläuft.
Vergessene Abschnitte
Es gibt zwei Abschnitte mit Wohnbebauung, in denen nach den Berechnungen der A.I.T. die Grenzwerte der Lärmimmissionen überschritten wurden, nämlich:
Für diese Abschnitte sind wir mit der Stadt und der Bahn im Gespräch, welche Lösungen hier möglich sind.
Themenkomplex Brückenentdröhnung
Bei allen vorangegangenen Gesprächen über die Lärmbelastung am östlichen
Streckenabschnitt in Barmbek, Dulsberg und Wandsbek haben wir darauf hingewiesen,
dass eine Brückenentdröhnung erforderlich ist. Die bei der BSU vorliegenden Vorplanungen
lassen nicht erkennen, ob und wie eine Brückenentdröhnung erfolgen soll.
Die Entdröhnung der Brücken ist aber für einen wirksamen Lärmschutz notwendig.
Wir werden hier weiter dran bleiben.
Neubauprojekte
In unserem Bezirk sind sichtbar einige Bauprojekte in Arbeit. Löschplatz Barmbek/Lämmersieth, Gelände Eilbeker Krankenhaus und ehemaliger Güterbahnhof Barmbek. In diesen Bereichen werden von der Bahn keine Lärmschutzwände gebaut. Wir sind hier im Gespräch, ob diese Baumaßnahmen Veränderungen mit sich bringen.