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Güterumgehungsbahn in Hamburg erhält Schallschutz - hamburg1video
Güterumgehungsbahn in Hamburg erhält Schallschutz
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Hamburg News - 22. September 2007 - hamburg1video
- Wolfgang Schäuble beim Festakt des YFU
- Protest gegen Schienenlärm
- Auftaktfest zum Volksentscheid
- Erhöhung des Uni-Etats
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Bürgersprechstunde - Teil 2 - hamburg1video
04.Juli.2007 - Bürgersprechstunde - Teil 2
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ZDF- Frontal21

Leider ist dieser Bericht nicht mehr über die ZDF-mediathek abrufbar.

Das ZDF berichtet in Frontal21.

Im Vorfeld unserer Demo am 22. September 2007 berichtet ZDF-Redakteur Andreas Halbach am 18. September in der Sendung „frontal 21“ unter der Themenüberschrift: „Und ewig zahlt der Kunde“ über die Situation der Bürger an der Güterumgehungsbahn.

Zitat ZDF: „Und auch privates Geld steckt sich die Bahn in die Tasche - trickreich.

Beispiel Hamburg: Hier soll eine alte Güterzugstrecke wiederbelebt werden, das lohnt sich für die Bahn. Den Schallschutz aber sollen die Bürger selbst zahlen. Uwe Schröder und seine Bürgerinitiative fühlen sich über den Tisch gezogen.

O-Ton Uwe Schröder, Interessengemeinschaft Schienenlärm: Über 100.000 Anwohner hier müssen selber für Lärmschutz sorgen. Auf unsere Kosten werden Wände gebaut, ein lukratives Geschäft für die Bahn in Millionenhöhe. Denn die Wände gehen in das Eigentum der Bahn über. Viele Häuser stehen direkt am Bahndamm. Noch sind es nur S-Bahnen, doch schon in zwei Monaten sollen hier im 12-Minuten- Takt auch nachts Güterzüge vorbeidonnern.

Sechs Kilometer Lärmschutzwände sind nötig.

Auf einer Bürgerversammlung vor einem Jahr bezifferte die Bahn die Kosten wie folgt: O-Ton Amateurvideo: „…dass eine 1,50 Meter hohe Lärmschutzwand Kosten von 750 Euro pro laufendem Meter verursacht.“ Im August 2007 verlangt die Bahn je laufenden Meter Lärmschutzwand Beträge bis zu 9.000 Euro. Von ihren 750 Euro will die Bahn nichts mehr wissen. Die Bürger sollen plötzlich ein Vielfaches der ein Jahr zuvor von der Bahn selbst genannten Kosten bezahlen. Und nicht nur das, auch die künftige Kosten der Unterhaltung und den Rückbau der Wände in 40 Jahren sollen die Bürger im Voraus bezahlen.

Den Bericht im ZDF frontal21 nimmt die Rechtsabteilung der Bahn zum Anlass, sowohl den Hamburger Vorsitzenden der IG Schienenlärm als auch das ZDF unter Hinweis auf angeblich verletzte Persönlichkeitsrechte des in frontal 21 gezeigten Beamten „abzumahnen“. Das Bild des Beamten und seine Stimme dürften nicht öffentlich gemacht werden. Die IG Schienenlärm soll sich sogar verpflichten, das Video nicht zu wiederholen. Die Bahn will damit erreichen, dass die von ihr selbst ein Jahr zuvor offiziell genannten Kosten nicht mehr veröffentlicht werden dürfen: Eine Geschichtsklitterung im Stile des Romans 1984. Die Länderspiegel-Sendung des ZDF am 20. Oktober 2007 trägt den Titel: „Hamburg: Hammer der Woche“ Zitat ZDF: Anwohner müssen Lärmschutz selbst bezahlen. Eine Güterumgehungsstrecke der Bahn treibt in Hamburg die Anwohner auf die Barrikaden: künftig soll auf der Strecke Tag und Nacht alle 12 Minuten ein Güterzug entlang rumpeln - doch die Bahn weigert sich, den dringend benötigten Lärmschutz zu finanzieren. In der Sendung passiert dann folgendes: Nicht die IG Schienenlärm, sondern das ZDF zeigt das vier Wochen zuvor bei frontal 21 rechtlich beanstandete Amateurvideo erneut: Ist die Wiederholung des Statements des Bahnvertreters an sich schon bemerkenswert, so enthält die erneute Aussendung eine pikante Note, die es festzuhalten gilt: In dem ZDF-Bericht am 20. Oktober wird das Konterfei des Beamten elektronisch „unkenntlich gemacht“ und die Aussage des Bahn-Vertreters wird „nachgesprochen“: „...eine 1,50 Meter hohe Lärmschutzwand verursacht Kosten von 750 Euro pro laufendem Meter.“ Fazit von Lärmschutz Journal: Das kommt dabei heraus, wenn die Bahn versucht, die Wahrheit rechtlich zu unterdrücken.

Wirklich ein Bahn-Hammer!