Für uns unverständlich ist weshalb man bei der Planung des Umbaus des Barmbeker Bahnhofs, die Lärmschutzwände nicht mit eingeplant hat.
Zwar handelt es sich hier um 2 völlig getrennte Projekte, die aber im Grunde die gleiche Sache berühren. In der Tat ist es so, dass die Lärmschutzwände eine nicht ganz unerhebliche Wirkung auf das Erscheinungsbild des Bahnhofs haben werden.
Wird dies etwa von der Bahn berücksichtigt und die Wände im direkten Bereich des Bahnhofs anders gestaltet als sonst üblich? Wenn dies so wäre hätte es sicherlich auch Einfluss auf die Kosten. Ist dies nicht so wird das Erscheinungsbild des Bahnhofs etwas anders aussehen als sich das die Architekten vorgestellt haben. Laut DB gibt es eine enge Abstimmung zwischen beiden Projektleitungen - dann kann ja nichts schiefgehen - .
Die Stellungnahme der DB:
Durch den Umbau des Barmbeker Bahnhofs und dessen Gestaltung verschiebt sich der Bau der Lärmschutzwände. Die Planung des Bahnhofs ist noch nicht abgeschlossen deshalb kann ein fachtechnischer Entwurf für die Lärmschutzwand derzeit nicht erstellt werden.
Der Zeitplan für den Bau der Wände im Bereich Barmbeker Bahnhof wir aus heutiger Sicht eingehalten. D.h.: Baubeginn 2013.
Wir werden hier versuchen Näheres zu erfahren. Am Baubeginn 2013 darf aber nicht gerüttelt werden. Ein noch späterer Baubeginn ist nicht hinnehmbar.
In diesem Zusammenhang ergibt sich noch eine Frage:
Wieso werden die umfangreichen Baumaßnahmen die dort stattfinden nicht dazu genutzt die Brücken über die Fuhlsbütteler Straße und über die Hufnerstraße zu erneuern? Beide Brücken sehen so aus als wären sie bereits seit langem abgeschrieben. (siehe Brückenentdröhnung)
Diese Frage werden wir an die Bahn und die BSU richten.